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Musée d’ethnographie MEG

Der oberirdische Teil des neuen Museums hat mit seiner markanten Geometrie eine ikonografische Präsenz im urbanen Kontext. Wie ein Teppich legt sich eine metallene Dachhaut über das aufgeworfene Volumen mit Seitenwänden aus Sichtbeton und evoziert mit seinen rhomboiden Fensteröffnungen Bilder aus der Vergangenheit, als auch Visionen der Zukunft. Der grosszügige Treppenraum verbindet die Mediathek im Dachraum, das Foyer, den Mehrzwecksaal und die Seminarräume mit dem stützenlosen Ausstellungsraum im Untergeschoss. Eingangshalle und Cafeteria im Erdgeschoss sind auf einen vom Strassenniveau leicht erhöhten Platz ausgerichtet.                          

NUTZUNG: Ausstellungsräume, Mediathek, Mehrzwecksaal, Seminarräume, Cafeteria
BAUHERRSCHAFT: Ville de Genève, Département de construction et de l'aménagement

WETTBEWERB: 2008, 1. Preis
REALISIERUNG: 2010 - 2014
KOSTEN (BKP 1-9): 48 Mio. CHF

TRAGWERKSPLANUNG: Weber + Brönnimann AG, Bern
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR: Hager Partner AG, Zürich
HEIZUNG / LÜFTUNG: Tecnoservice Engineering S.A., Marin
BAUPHYSIK: PPLUS sarl, Neuchâtel
AKUSTIK: Grolimund & Partner, Bern
FASSADENPLANUNG: Mebatech Ingenieurbüro für Metallbautechnik AG, Baden
SICHERHEITSMANAGEMENT: Protectas SA, Le Grand-Saconnex

BAULEITUNG: ACAU atelier coopératif d’architecture et d’urbanisme, Genève
VISUALISIERUNG: Graber Pulver Architekten AG / Architron GmbH, Zürich

TEAM:
Marco Graber, Thomas Pulver
Wettbewerb: Jonas Ringli, Manuel Frey, Stephan Bischof
Projekt: Douwe Wieers (PL), Raphaël Dunant, Dominik Gross, Miyuki Inoue, Arthur Kaiser, Simon Orga, Thais Ribeiro, Jonas Ringli, Sabrina Röder, Katrin Urwyler
Praktikanten: Gesa Brink, Roy Gehrig, Stefanie Hoffmann, Daniel Weller, Sylvan Willisch

Bilder

Pläne