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Neubau Campus Biel

Räumlich stellt der Neue Campus einen übergeordneten Markstein im städtebaulichen Gefüge der Stadt Biel dar. Als öffentlicher Bau soll er wie andere wichtige Bildungsstätten in der Schweiz (z.B. ETH und Universitäten in Zürich, Bern und Fribourg) die gesellschaftliche Relevanz der heutigen Bildung, Forschung und Entwicklung auch städtebaulich und architektonisch entsprechend zum Ausdruck bringen. Er stärkt die Achse vom Zentralplatz entlang der Bahnhofstrasse zu Guisan- und Bahnhofplatz, welche auf der anderen Seite der Geleise mit dem Robert-Walser-Platz entlang der Marcelin-Chipot-Strasse Richtung See zum neuen Quartier AGGLOlac führt, und rückt dadurch die Stadt an ihren See.
Dem Projekt für den Neuen Campus liegt ein einfaches aber eigenständiges räumlich-strukturelles Prinzip zugrunde. Über einem massiven Sockelgeschoss, welches gemeinsam mit dem darüber liegenden 1. Obergeschoss die von allen Instituten gemeinschaftlich genutzten Bereiche, einige der grossen Labore und direkt anlieferbaren Werkstätten aufnimmt, werden jeweils zweigeschossige Gebäudetrakte von 18,5 Metern Tiefe quer übereinander gestapelt. Es entsteht so eine an und für sich kompakte aber gleichzeitig auch durchlässige Gebäudestruktur, welche erlaubt, innerhalb der Anlage interessante Sichtbezüge und eine grösstmögliche Versorgung mit Tageslicht zu gewährleisten.

PROGRAMM: Fachhochschule
NUTZUNG: Bildung
BAUHERRSCHAFT: Berner Fachhochschule
WETTBEWERB: 2015, 5. Preis
KOSTEN (BKP 1-9): 220 Mio. CHF

TRAGWERKSPLANUNG: blesshess ingenieure
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR: rotzler krebs LA
HEIZUNG / LÜFTUNG: eicher+pauli
BAUPHYSIK: EK Energiekonzepte
VISUALISIERUNG: Graber Pulver / maaars Visualisierungen

TEAM:
Marco Graber, Thomas Pulver
Alexander Raab (Teamleiter), Ellena Ehrl, Kalliopi Kontou
Praktikanten: Angela Hottinger, Samuel Wüst, Quentin Clémence

Bilder

Pläne