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Bundesplatz Süd Luzern

Unser Vorschlag nimmt das geforderte dichte Programm in einer prägnanten Volumetrie auf. Diese füllt die Parzelle unterirdisch aus, oberirdisch verschleift sie sich durch ein Zurückweichen mit der Sichtachse der Hirschmattstrasse. Damit gibt der Bau den Blick nach Süden frei und schafft zugleich einen öffentlichen, spickelförmigen Platz. Horizontale Abstufungen und Balkonbänder prägen seine westliche Seite und verleihen dem Bau mit der gebirgig skulpturalen Volumetrie eine starke und eigenständige Identität. Im Sockel befinden sich ein Grossverteiler, Büro- und Gewerberäume sowie ein grosser Veloabstellraum. Die drei Untergeschosse beinhalten neben den Technikräumen eine öffentliche und eine private Einstellhalle. Der Hauptzugang zu den Wohnungen erfolgt über die Langensandbrücke bzw. über den Platz. Ein weiterer Zugang ist von der „Gasse“ auf der Westseite möglich. Der beruhigte Strassenraum der „Gasse“ verknüpft die Überbauung mit dem westlich angrenzenden, kleinmassstäblichen Quartier. Die Wohnungen, im zweiten bis zehnten Oberschoss, sind mehrheitlich, trotz der grossen Gebäudetiefe, zwei oder dreiseitig orientiert und reagieren auf die starke Lärmbelastung im Osten.

PROGRAMM: Wohnen, Gewerbe, Büro
NUTZUNG: Mietwohnungen, Grossverteiler, Gewerbe, Büro
WETTBEWERB: 2016, 2. Preis

TRAGWERKSPLANUNG: Walt + Galmarini AG, Zürich
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR: Maurus Schifferli, Bern
AKUSTIK: EK Energiekonzepte, Zürich
VERKEHR: tbf und Partner AG, Zürich
VISUALISIERUNG: Graber Pulver / maaars Visualisierungen

TEAM:
Marco Graber, Thomas Pulver
Wettbewerb: Alexander Raab (Teamleiter), Tobias Bamberg, Kalliopi Kontou
Praktikanten: Leopold Jaegerhuber, Luca Lo Dolce

Bilder

Pläne